Seitenbereiche
Inhalt

Neue Grenzen für Kontrollmitteilungen

Gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbehörden

Kontrollmitteilungspraxis

Die Finanzämter versorgen sich gegenseitig mit für die Besteuerung relevanten Informationen. Die Erbschaftsteuerstellen erteilen – als Empfänger der Anzeigen von Banken und sonstiger Vermögensverwalter – den jeweils für die Besteuerung des Einkommens zuständigen Finanzämtern Kontrollmitteilungen. Ab welchem Vermögen Kontrollmitteilungen geschrieben werden müssen, regeln die obersten Finanzbehörden der Länder in den – neu herausgegebenen – gleichlautenden Erlassen (vom 12.03.2015, S 3900).

Zu meldende Vermögenswerte

Nach den gleichlautenden Erlassen gelten folgende Regelungen:

Für die Steuerakten des Erblassers müssen die für die Erbschaftsteuer zuständigen Finanzämter an die Wohnsitzfinanzämter des Erblassers den ermittelten Nachlass mitteilen, wenn dessen Reinwert – der Begriff ist nach den Erlassen definiert als die „hinterlassenen Vermögenswerte abzüglich Erblasserschulden mit Ausnahme einer Zugewinnausgleichsverpflichtung“ – mehr als 250.000 € beträgt. Den Kontrollmitteilungen sollen Zweitschriften der Anzeigen der Geldinstitute beigefügt werden, die beim Tod eines jeden Kunden bzw. Kontoinhabers zu erstatten sind. Meldepflichtig sind auch Erwerbe aufgrund eines Vertrags zugunsten Dritter, nicht aber Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen. Letzteres hat seinen Grund darin, dass die Lebensversicherer nach eigenen Rechtsgrundlagen Versicherungsleistungen melden müssen. Für die Steuerakten des Erben/Erwerbers müssen die Erbschaftsteuer-Finanzämter an das für den Erwerber zuständige Wohnsitzfinanzamt den Erwerb mitteilen, sofern der erbschaftsteuerliche Bruttowert, welcher nach den gleichlautenden Erlassen definiert ist als „Anteil an den hinterlassenen Vermögenswerten ohne Abzug der Erblasserschulden zuzüglich Wert der sonstigen Erwerbe“ – gleichfalls mehr als 250.000 € beträgt.

Weitere Kontrollmitteilungen

Darüber hinaus können die Erbschaftsteuer-Finanzämter auch in anderen Fällen, z. B. wenn eine Schenkung erst im Rahmen einer Außenprüfung oder Fahndung aufgedeckt wurde, Kontrollmitteilungen übersenden. Weggefallen ist die in den Vorerlassen vom 18.06.2003 enthaltene Notwendigkeit von Kontrollmitteilungen bei zum Nachlass bzw. zu einer Schenkung gehörenden Kapitalvermögen von mehr als 50.000 €. Die neuen gleichlautenden Erlasse gelten seit dem 01.04.2015.

Stand: 29. Juni 2015

Über uns: Wir sind Steuerberater und Unternehmensberater mit langjähriger Erfahrung in der Region Chiemsee. An unseren Standorten in Seebruck und Bad Endorf beraten wir unsere Mandanten zu allen Themen des Steuerrechts.

Foto: Segelboot -

Fenzl & Pumpe

Partnerschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft

Fenzl & Pumpe Partnerschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft

Kanzlei in Seebruck

Fenzl & Pumpe Partnerschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft Fenzl & Pumpe Partnerschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft

Haushoferstraße 18
83358 Seebruck
Deutschland

+49 8667 8888 75 info@fep-berater.de

Fenzl & Pumpe Partnerschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft

Kanzlei in Bad Endorf

Fenzl & Pumpe Partnerschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft Fenzl & Pumpe Partnerschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft

Bahnhofstraße 27
83093 Bad Endorf
Deutschland

+49 8053 4088 60 info@fep-berater.de

Mit diesem QR-Code gelangen Sie schnell und einfach auf diese Seite
Mit diesem QR-Code gelangen Sie schnell und einfach auf diese Seite

Scannen Sie ganz einfach mit einem QR-Code-Reader auf Ihrem Smartphone die Code-Grafik links und schon gelangen Sie zum gewünschten Bereich auf unserer Homepage.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Coronavirus (Covid-19) hat die heimische Wirtschaft erreicht. Wir nehmen die Verantwortung in der sich aktuell schnell verändernden Lage sehr ernst.

Ihr Wohlergehen, sowie das unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben für uns oberste Priorität.

Aus diesem Grund haben wir in der aktuellen Situation entschieden, soweit es möglich ist Heimarbeitsplätze für unsere Mitarbeiter/innen einzurichten bzw. unsere Kanzleistandorte im Zweischichtbetrieb zu führen, um weiterhin unseren Kanzleibetrieb aufrecht erhalten zu können. Wir versuchen dadurch die Begegnungspunkte zu minimieren.

Bitte berücksichtigen Sie aber, dass wir derzeit keinen Parteiverkehr durchführen können und bitten Sie gleichzeitig uns per Post, E-Mail oder Telefon zu kontaktieren.

Unser Sekretariat ist von Montag bis Donnerstag jeweils von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und am Freitag von 8:00 bis 12:00 erreichbar, individuelle Telefontermine können nach Absprache jederzeit vereinbart werden.

Wir wünschen Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten alles Gute und vor allem, dass Sie gesund bleiben!

OK